Skurrile Fakten über die Postkarte

Das Versenden und Sammeln von Postkarten ist in der Geschichte und Kultur der ganzen Welt verankert. Postkarten spielten nicht nur eine bedeutende Rolle während großer Militärkriege, als sie den Soldaten ermöglichten, mit ihren Familien in Kontakt zu bleiben, sondern haben einen viel längeren Weg zurückgelegt. Am 16. Juli 1870 wurde in Deutschland die erste „Correspondenzkarte“ von dem Oldenburger Buchhändler August Schwarz verschickt. Schon bald erkannten viele den Mehrwert dieser kleinen Aufmerksamkeit und die Postkarte wurde eine Sensation. Passend zum 30. Juli – dem Weltpostkartentag – haben wir ein paar skurrile Fakten über die Postkarte heraus gekramt. Welche lange und interessante Geschichte hinter den analogen Grüßen steckt erfährst Du in unserem Blogeintrag.

Eine Hymne an alle Postkartenfans

skurrile Postkarten mit SchallplatteLiebhaber von Briefmarken und weiteren postalischen Belegen, auch Philatelisten genannt, sind scheinbar auch sehr musikbegeisterte Menschen. Der bekannte Berliner Operetten-Komponist Paul Lincke komponierte im Jahr 1898, ein Zeitpunkt zu dem Postkartensammeln sehr beliebt war, den „Marsch der Ansichtskartensammler“. Ein weiterer skurriler Fakt über Postkarten haben wir in Bhutan entdeckt. Dort wurde die Philatelie auf eine andere Art und Weise mit der Musik in Verbindung gebracht. Es wurden Briefmarken erstellt, welche auf einen Plattenspieler gelegt werden konnten und dann die Nationalhymne Bhutans abspielten. Bei unserer Postando Postkarten App gehen wir sogar einen Schritt weiter. Du kannst Deine Postkarte nicht nur auditiv ergänzen, sondern sogar mittels einem QR-Code Dein persönliches Video verschicken

Postkarte 47 Jahre unterwegs

Hier ein skurriler Fakt über eine 2019 in Sachsen aufgetauchte Ansichtskarte, die wohl das Reisen satt gehabt hat. Die nun über 90-Jährige Christa Lehmann sendete damals einer befreundeten Familie ihre Urlaubsgrüße aus der Tschechoslowakei. Nachdem ihre in den 1970ern losgeschickte Postkarte mehrmals um die Welt gesendet wurde, konnte sie dank einem Zeitungsaufruf schließlich zugeordnet werden. Und das nach 47 Jahren! Jedoch erhält die Absenderin selbst ihre Postkarte, da der Empfänger schon verstorben ist.

Die teuerste Briefmarke der Welt

Es dauerte nur zwei Minuten, bis die magentafarbene Ein-Cent-Marke aus Britisch-Guayana an einen anonymen Bieter bei einer New Yorker Auktion für 9,5 Millionen Dollar (etwa 7 Millionen Euro) verkauft wurde. Die Briefmarke mit den Maßen 2,5cm x 2,5 cm trägt ein Dreimastschiff und das Motto der Kolonie: „Wir geben und erwarten eine Gegenleistung“. Dieses Sammlerstück kam zunächst in Umlauf, als sich eine Briefmarkensendung aus London verzögerte und der Postmeister der britischen Kolonie die Druckerei bat, bis zur Ankunft der Sendung drei Briefmarken herzustellen. Es wurden eine Ein-Cent-Magenta-, eine Vier-Cent-Magenta- und eine Vier-Cent-Blaumarke entworfen. Jedoch wird angenommen, dass nur noch die Ein-Cent-Marke existiert.

Der letzte Besitzer der berühmten Briefmarke war John du Pont, Erbe des Chemieimperiums du Pont, der für die Ermordung eines Olympiasiegers im Ringen verurteilt wurde und schließlich 2010 im Gefängnis verstarb. Die Briefmarke wurde von seinem Erbe verkauft, wobei ein Teil des Geldes an die Eurasian Pacific Wildlife Conservation Foundation gespendet wurde. Noch ein weiterer skurriler Fakt über die kleine Briefmarke: Sie ist ein großer Star, welcher schon in unzähligen Hollywoodfilmen und Büchern auftrat. Selbst Donald Duck begibt sich in dem Comic „Jagd nach der roten Magenta“ von 1952 auf die Suche nach ihr, mit dem Ziel, sie für 50.000 Taler zu verkaufen. 

Skurrile Fakten aus Belgien: Schokoladige Grüße

skurrile Postkarte mit SchokoladeBelgien ist bekannt für seine erstklassigen Schokoladenmarken und beheimatet einige der größten Schokoladenfabriken weltweit. So einzigartig wie die belgische Schokolade ist, so ist auch die Idee der Schokoladen Briefmarke. 2013 wurden 500.000 Briefmarken, die nach Schokolade rochen und schmeckten, in den Umlauf gebracht. Auch wenn Du keine dieser besonderen Briefmarken besitzt, kannst Du Deinen Liebsten mit einer selbstgestalteten Postando Postkarte den Tag versüßen. 

 

 

Briefmarke ist 1/10 einer Kalorie

Dieser skurrile Fakt wirst du definitiv nicht mehr vergessen! Leckst du eine Briefmarke ab, nimmst du 1/10 einer Kalorie zu Dir. Das bedeutet, falls Du das mit 20.000 Marken machen solltest, ist Dein durchschnittlicher Tagesbedarf gedeckt. 

Skurrile Fakten über Katzen- und Raketenpost

skurrile Postkarte mit Raktenmotiv Es gab schon unzählige kreative Versuche, einen klassischen Postboten zu ersetzen. Beispielsweise wurden in Belgien Katzen auserwählt, um Briefe von einem Dorf ins Nächste zu befördern. Doch von den 37 Test-Katzen hat nur eine den Zielort mit der Post erreicht – nach nur 5 Stunden. Eine andere Alternative seine Post zu verschicken ist die lustige Idee eines österreichischen Forschers , Friedrich Schmiedl, der schon als Kind davon träumte Briefe mit einer Rakete zu versenden. Am 2. Februar 1931 war es dann endlich so weit: er zündet nördlich von Graz die erste Postrakete. Die ferngesteuerte Rakete erreichte mit 102 Briefen das Dorf St. Radegund, welches fünf Kilometer vom Startpunkt entfernt lag, und landete schließlich mit einem Fallschirm. Mindestens genauso flott wie eine Rakete ist der Versand über die Postando Postkarten App. Deine selbstgestaltete Postkarte schafft es sogar weiter als nur in das nächste Dorf, denn unsere Brieftauben sind für Dich und Deine Liebsten weltweit im Einsatz! 

1+
zurück
Den Beitrag teilen